Zu Gast bei Freunden

Fünf Jahre ist es nun schon her, dass uns unsere Freunde aus Caronno Pertussella (Italien) das letzte Mal besucht haben. Damals konnten wir gemeinsam 200 Jahre Musikkapelle Aitrach feiern. Nun durften wir gratulieren. Denn es hieß: 125 Jahre  Jahre Accademia e Corpo Musicale Concordia Santa Cecilia Caronno Pertusella. Zusammen mit fünf anderen Kapellen aus Italien ließen wir es drei Tage lang ordentlich krachen. 

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Das besondere dabei: Was bei uns der Frühschoppen ist, ist in Caronno das Marching Festival. Und da geht es bei weitem um mehr, als nur in geraden Reihen zu marschieren.

Wie ausgezeichnet das die Acydemy Parade Band beherrscht?

Schaut euch einfach das Video an und ihr wisst Bescheid.

 


 

 

Macht mit beim KUBB-Cup

KUBB oder WIKINGER-SCHACH - ein Spiel für alt und jung. Meldet euch heute noch an und seid bei der diesjährigen Meisterschaft am Aitracher Dorffest dabei.

 


Wer: 4-6 Spieler pro Mannschaft

Wann: 10. September 2022 ab 15:00 Uhr

Wo: Innenhof Mehrzweckhalle Aitrach

Preis: Für die Gewinner gibt es den Wanderpokal und kulinarische Schmankerl

Anmeldeschluss: 3. September 2022 über das Kontaktformular oder direkt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Aitrach meets Josef Menzl

Josef wer? Na der wilde Oberpfälzer, der bei unserem Musikfest 2017 am Sonntagabend das Zelt noch einmal komplett auf links gedreht hat. 

Ihm hat es damals anscheinend auch gefallen. Und deshalb kommt er noch einmal nach Aitrach. Etwas Schöneres konnten wir uns zum Neustart in die Blasmusiksaison nicht wünschen. 

Restkarten gibt es an der Abendkasse für 15 € (ohne Sitzplatzgarantie, nur Eintritt).

Wer noch keine 16 Jahre alt ist, darf leider nicht rein. Auch nicht in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Für alle unter 18 gilt: Vergesst euren Partypass nicht.

 

  

 

Gedanken für das Jahr 2022

Vielleicht ging es unseren Gründungsmitgliedern anno 1817 ähnlich, wie uns heute mit Corona. Jeder spielte daheim mit seinem Instrument vor sich hin. Aber trotzdem hat etwas ganz Entscheidendes gefehlt - das gemeinsame Musik machen. Denn im Gegensatz zu Gitarre und Klavier, gehören Trompete, Klarinette und Co einfach gemeinsam auf die Bühne. Das haben unsere Vorfahren vor 205 Jahren auch schon gewusst und deshalb kurzerhand den Musikverein gegründet.

Genau davon können wir uns heute eine dicke Scheibe abschneiden. Statt das Instrument an den Nagel zu hängen und Trübsal zu blasen, haben sie "gemacht statt geredet". Sie trafen sich im Wirtshaus, packten ihre Instrumente aus und legten einfach los. Da ging es nicht darum, dass man ein Konzert auf höchstem Niveau spielt, viele Punkte beim Wertungsspiel abräumt, oder die größte Kapelle im Umkreis ist. Es ging darum, dass jeder Musiker Spaß an der Musik hat. Falsche Töne hier und da, ein vergessenes Piano oder Forte im Trio. Das alles war gar nicht so wichtig. Hauptsache die Musikanten hatten ihre Freude. 

Seit damals ist viel passiert. Die Instrumente wurden immer besser, die Ausbildung von jungen Musikanten und Dirigenten hat eine unglaubliche Qualität erreicht. Statt dem "Egerländer Furhmannsmarsch" liest man "Kasierin Sissi" und "Auf Adlers Schwingen" auf dem Programm. Alle Zeichen stehen auf größer, schneller, weiter.

Gleichzeitig klagen aber immer mehr Vereine über Nachwuchssorgen. Viele Kinder und Jugendliche lernen zwar ein Instrument, aber bis zur Stammkapelle halten nur die wenigsten durch. Was die Probenstatistiken betrifft, sinken die Anwesenheitsquoten in vielen Vereinen seit Jahren. Immer häufiger nehmen sich Musiker "Auszeiten" bei einem Konzert oder einer Festzeltaison.

Das alles sollte uns Musikvereinen zu denken geben. Vielleicht müssen wir uns wieder mehr auf den eigentlichen Zweck unserer Vereinsarbeit konzentrieren. Die Musik soll den Mitgliedern Spaß machen, sie müssen vom stressigen Alltag abschalten können. Es geht um Kameradschaft und Gemeinschaftssinn. Vielleicht müssen wir auch den Eltern wieder klarmachen: Ein Musikverein ist kein einfacher Dienstleister, wie eine Musikschule. Hier geht es nicht darum, die Kinder für zwei Stunden die Woche zu beschäftigen. Bei uns lernen sie Solidarität, Rücksichtsnahme und Verantwortung. Das funktioniert aber nur, wenn auch die Eltern mit uns an einem Strang ziehen.  

Diese Herausforderungen hat Corona noch einmal verstärkt. Vielleicht geht das Leben im Lauf von 2022 wieder seinen gewohnten Gang. Wenn es soweit ist, wünschen wir allen Musikvereinen einen guten Start aus dieser schweren Zeit heraus. Macht es wie unsere Gründungsväter: Seid mutig, geht euren Weg und schaut nicht zu sehr darauf, wie es andere machen. Denn der wertvollster Schatz sind EURE Musiker. Und den muss man bewahren.